Schaufensterpuppe

Diese Schaufensterpuppe ist genau betrachtet meine erste Auftragsarbeit und damit logischerweise bereits verkauft und schon in Händen der Auftraggeberin 🙂
Es gibt sogar einen Titel, der allerdings zu viel Spielraum für eigene Interpretationen vorwegnimmt weshalb nur ich ihn kenne.
Was ich allerdings nicht für mich behalten kann ist ein wunderbarer Satz aus der Rückmeldung der glücklichen Besitzerin, ich sei „eine Mischung aus Jackson Pollock und CG Jung“. Großartig!
Freut Euch, ich freu mich auch. ❤

Aphorismus 8/52

„Aphorismus 8/52 oder Nietzsche vs. Schopenhauer“
Leinwand 160x160cm – Spray, Tusche, Lackstift, Marker, Transferdruck

Nietzsche ist mir neben Kafka der wichtigste geistige Ruhepol. Die Wucht und Kraft seiner Arbeiten sowie die nie zur Ruhe kommende grenzverschiebende Ausdehnung seiner denkerischen Freiheit geben mir den Mut weiter in geistiger Bewegung zu bleiben.
Außerdem war den Zeitzeugen nach, im Gegensatz zu seinen Texten, der persönliche Umgang ruhig, freundlich und respektvoll, eine nur scheinbare Ambivalenz, die ich sehr gut nachvollziehen kann…

Aphorismus 8/52 oder Nietzsche vs. Schopenhauer - Text ©Frank Hummel - Leinwand 160x160cm
Aphorismus 8/52 oder Nietzsche vs. Schopenhauer – Text ©Frank Hummel

Gehirn des Monats

Es gab schon öfter Momente in denen mir alles Geschaffene sinnlos und überflüssig vorkam und mir das Bedürfnis das Ganze zu verbrennen und nie wieder irgendetwas Kreatives auszudrücken als einzige Möglichkeit weiter zu existieren richtig erschien.

Die schiere Bedingungslosigkeit dieser Gedanken und das Wissen, dass es fast jedem großen Künstler mindestens ein mal im Leben genau so erging, ließ mir aber aufgrund der erbarmungslosen Logik und der daraus entstehenden selbst erfüllenden Prophezeiung keine andere Wahl als weiter zumachen…

„Das kleine Arschloch in Kopf“

„Das kleine Arschloch in Kopf“ – Leinwand 160×110 cm
Spray, Lackstift, Tusche, Marker…

Lange hat es gedauert bis ich mich wieder an eine Leinwand gewagt habe…nach 2 Stunden starren auf dieses weiße, leere Elend und einer endlosen Diskussion mit meinem kleinen Arschloch im Kopf war es schließlich kurz vor Mitternacht als es mir schien es gäbe nur noch ein Entweder-Oder.

Wurde dann eine lange, sehr wichtige Nacht für mich…

Text: Frank Hummel