Sommer Tour 2026 😎 Ihr glaubt doch wohl nicht ich liege den ganzen Sommer faul rum, höre Musik, lese und binge Netflix leer.
Nö, nö!
Nicht nur auf jeden Fall 😁
Wer Neues sehen oder lesen will besucht mich am besten auf einem meiner Sommertermine. Ist ein schönes Mitteldeutschlanddreieck mit Coburg, Dortmund und Frankfurt 👍 Ich schwitz jetzt noch ein bisschen 🥵 und schlepp mich dann unter die Außendusche 🚿
Am 23. Juni war ich in Hanau-Mittelbuchen bei Tanja und Fabian eingeladen. Wir trafen uns Anfang August 2025 bei der Kunstkirchweih in Tröstau und verstanden und sofort blendend. Tanja und Fabian alias „Two Fishes“ zeigten ihre Performance und meine Bilder freuten sich auf die alten Wände. Auf die Idee der Lesung kam ich erst relativ spät. Obwohl ich oft darauf angesprochen wurde wehrte sich immer etwas in mir gegen dieses Konzept. Nachdem ich mich in Selb bei den „KunsTRäumen“ zwei mal selbst ins kalte Wasser geschmissen habe fand ich daran gefallen und durch das wunderbare Publikum in besagter Scheune erkläre ich meine Wehrhaftigkeit offiziell für beendet 😉
Es machte mir sehr viel Spaß, die Aufregung wich schnell dem aufkeimenden Autorenstolz und es fiel mir fast schon schwer ein Ende zu finden. Also wer ein passende Veranstaltung durchführt, ich bin dabei 🙂
Die erste Leinwand seit September 2024. Manchmal habe ich zuviel Respekt vor mir selbst und es fällt mit schwer neues zu erschaffen, da ich Angst habe meinem bisherigen nicht gerecht zu werden bzw. mich zu enttäuschen. Da mag komisch klingen auch für mich wenn es jetzt aufgeschrieben vor mir liegt aber es fühlt sich genau so an. Der Text entstand laut Notizbucheintrag am 11. Oktober 2024 und es dauerte seine Zeit bis ich den Mut fand ihn umzusetzen und ich habe mich mit dem Ergebnis wieder selbst überrascht und bin dementsprechend glücklich 🙂
Eine kleine Rückschau in Bildern auf dieses ereignisreiche Jahr! Danke an Alle die mich auf irgendeine Art begleiteten und an Alle neu hinzugekommenen. Den folgenden Text schrieb ich bereits Anfang Oktober in Italien aber zu dieser Art Jahres-Rückblick finde ich ihn sehr passend:
„Italien. Lust am Essen, Lust am Trinken, Lust am Lesen, Lust am Genießen. Das Dasein ist genau das, was es sein soll. Ich bin einfach da. Obwohl ich die italienische Sprache liebe, kann ich immer noch kein italienisch, bis auf ein paar Brocken Touristen BlaBla. Mir fällt auch eben wieder ein, dass ich ja diesen August fünfzig geworden bin und kann nicht genau sagen, was ich damit anfangen soll oder warum ich überhaupt denke damit etwas anfangen zu müssen. Wie ich Anfangs schon erwähnte, ist die Lust immer noch da, nicht nur im Urlaub, nicht nur in Italien. Doch fühle ich mich zu Hause mit meiner fünfzigjährigen Lust nicht wohl, viel zu bewertend, vielleicht sogar abwertend beobachtet. Mein Leben ist an einem Punkt angekommen, der eigentlich Urlaub überflüssig macht. Alles was ich mache, will ich und halte das Müssen weitestgehend ausgesperrt. Und wenn es doch nicht anders geht, schaffe ich es, diesem Müssen ein Wollen oder wenigstens ein „einfach machen“ überzustülpen. Was macht das ganze Leben auch sonst für einen Sinn?“
Den Text habe ich unter dem Lampion und an der Mauer, die auf dem Bild zu erahnen ist, geschrieben. Anfangs nicht ganz sicher ob ich diese Fliese veröffentlichen will, reichte schließlich der eindeutige Kommentar meines Lieblingsmenschen „Ja, das bist Du manchmal…“ zu diesem Text um alle Zweifel zu zerstreuen…
Nach drei Tagen mit unzähligen Menschen, die an mir vorüberziehen und vielen die es zu mir in den Pavillon zieht, sich mit mir sehr offen austauschen, da ich mit meinen Texten den Anfang mache, lerne ich die Verschiedenheit, die Individualität jedes Einzelnen wieder richtig zu schätzen.
Viele sind so unterschiedlich in Herkunft, Lebensweise, Einstellung und mit ihren Sorgen und Ängsten, dass derjenige der vor dreißig Minuten bei mir war, sich wahrscheinlich niemals mit dem unterhalten würde, der eben bei mir steht.
Und doch eint sie als kleinster gemeinsamer Nenner das Interesse an meiner Kunst und vielleicht kann es mir mit meiner Kunst gelingen, Menschen zu einem respektvollen und gelassenen Austausch zu bewegen, der zwischen ihnen sonst nie stattfinden würde, die wichtigste Grundlage für eine friedliche und freiheitliche Gesellschaft.
Denn was für einen Sinn hat es, etwas so wahnwitziges wie die Veränderung des Klimas in Angriff zu nehmen, wenn wir es als Menschheit bis heute nicht schaffen Hunger, Ausbeutung, fehlende medizinische Versorgung, Armut, Kriege und und und endlich hinter uns zu lassen und ein für alle Mal den notwendigen Schritt nach vorne zu gehen.
Zwischen Apathie und Größenwahn….
Danke an Alle, die mich besucht haben es war großartig!
Die ersten Exemplare meines Kataloges sind fertig! Auf 80 Seiten findet ihr alle meine größeren Werke der letzten 6 Jahre, egal ob auf Leinwand oder Holz. Gedruckt auf 300g schwerem 100% Recyclingpapier bei „dieUmweltdruckerei.de“. Der Umschlag besteht aus 2mm dickem Karton, bemalt mit Tusche und mit Siebdruck selbst bedruckt. Zu jedem Bild gibt es Hintergrundinformationen, kleine Anekdoten oder was mit eben einfiel. Ein wirklich schwergewichtiges und grandioses Buch auf das ich wirklich stolz bin und mit knapp 1kg Gesamtgewicht den Namen „Katalog“ redlich verdient hat 🙂 Diese Wochenende (25.-27.08.2023) auf dem Museumsuferfest in Frankfurt könnt ihr darin zum ersten Mal schmökern und natürlich sehr gerne auch ein Exemplar kaufen. Bis dann!
Holz, je 144x43cm Links „Selbstgespräch“ Rechts „Ewige Wiederkunft“
Meine beiden Beiträge zur aktuellen Schaufensterausstellung ‚Menschen Maß“ des Kunstvereins Kircheim u. Teck für Alle, die es nicht nach Kirchheim schaffen.
Macht mir immer wieder aufs neue Spass, Werke in einem vorgegebenen Rahmen aus mir entstehen zu lassen.